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VERALICE MAG EXPERTEN FÜR HAUTPFLEGE

VERALICE MAG EXPERTEN FÜR HAUTPFLEGE

In den kalten Wintermonaten kann es für unsere Haut schnell ungemütlich werden. Der Wechsel von kalter und warmer Luft und eisige Winde setzen ihr zu. Eine besondere Pflege ist das A und O, um sie zu schützen und für eine schöne Winterhaut zu sorgen! Auf welche Weise der Winter Ihrer Haut schadet, was Sie dagegen tun können und welche Produkte sich für die Winterpflege am besten eignen, verrät Hautpflege-Expertin Ulrike Keller-Knobelspies im Interview.

Ulrike Keller-Knobelspies, Hautexpertin seit 40 Jahren und Gründerin der Tagesfarm in München
Beauty Agent
In Diesem Artikel
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Frau Keller-Knobelspies, was passiert mit unserer Haut im Winter und warum benötigt sie eine spezielle Pflege?+
Welche äußeren Umstände wirken sich schädigend auf das Hautbild aus und was kann ich dagegen tun?
Was muss ich bei der Gesichtspflege im Winter beachten?+
Welche Empfehlungen geben Sie sensiblen, trockenen, müden und öligen Hauttypen?
Welche Inhaltstoffe tun angegriffener Winterhaut gut?
Frau Keller-Knobelspies, was passiert mit unserer Haut im Winter und warum benötigt sie eine spezielle Pflege?+
Welche äußeren Umstände wirken sich schädigend auf das Hautbild aus und was kann ich dagegen tun?
Was muss ich bei der Gesichtspflege im Winter beachten?+
Welche Empfehlungen geben Sie sensiblen, trockenen, müden und öligen Hauttypen?
Welche Inhaltstoffe tun angegriffener Winterhaut gut?
Welche Produkte eignen sich zur Gesichtspflege im Winter am besten?
Gibt es Besonderheiten, die ich bei der Pflege von Lippen und Augen beachten sollte?
Was muss ich bei der Körperpflege im Winter beachten?+
Welche Produkte empfehlen Sie zur Körperpflege im Winter?
Benötigen die Hände eine besondere Pflege? Wenn ja, warum?
Welche Ernährung empfehlen Sie für eine schöne und gesunde Winterhaut?
Frau Keller-Knobelspies, würden Sie uns zum Abschluss noch Ihre Geheimtipps für eine schöne Winterhaut verraten?

In den kalten Wintermonaten kann es für unsere Haut schnell ungemütlich werden. Der Wechsel von kalter und warmer Luft und eisige Winde setzen ihr zu. Eine besondere Pflege ist das A und O, um sie zu schützen und für eine schöne Winterhaut zu sorgen! Auf welche Weise der Winter Ihrer Haut schadet, was Sie dagegen tun können und welche Produkte sich für die Winterpflege am besten eignen, verrät Hautpflege-Expertin Ulrike Keller-Knobelspies im Interview.

Frau Keller-Knobelspies, was passiert mit unserer Haut im Winter und warum benötigt sie eine spezielle Pflege?

Unsere Haut wird im Winter schlechter durchblutet, das beeinträchtigt den Stoffwechsel. Die Schutzschicht – die Hautbarriere – verändert sich, das Hautbild wird trockener, sensibler und reagiert häufig mit Irritationen.

Durch das Wechselbad von Kälte draußen und warmer, trockener Heizungsluft in den Räumen wird unsere Haut strapaziert und gerät in Stress. Auch der hauteigene Schutz vor Umwelteinflüssen ist geschwächt.

Welche äußeren Umstände wirken sich schädigend auf das Hautbild aus und was kann ich dagegen tun?

Bereits bei 8 °C verringern unsere Talgdrüsen ihre Produktion und die Haut wird nicht mehr mit ihrem wichtigen Lipidmantel zum Schutz versorgt. Die obere Hornschicht wird porös und unsere Haut verliert hauteigene Feuchtigkeit. Die Haut spannt im Laufe des Tages, trotz eincremen. Sie fühlt sich rau an und reagiert häufig mit Rötungen.

Stellen Sie rechtzeitig Ihre Tagespflege um und gehen Sie nicht ungeschützt in die Kälte. Vitamin E und auch Omega-3-Fettsäuren als Nahrungsergänzung haben sich bewährt. Achten Sie auch auf gut gelüftete Räume und sorgen Sie dafür, dass die Raumluft nicht zu trocken ist.

Was muss ich bei der Gesichtspflege im Winter beachten?

Bereits die Reinigung ist für die richtige Winterpflege sehr wichtig. Verwenden Sie am besten eine milde Reinigungsmilch und ein sanftes Tonic. Ein entsprechendes Serum und eine Creme für die Nachtpflege sollten die Haut maximal regenerieren, d. h. ernähren, beruhigen und das Feuchtigkeitsdepot über Nacht auffüllen. Auf keinen Fall am Tag eine zu dünne Feuchtigkeitsemulsion verwenden. Dies kann zu Gefäßschäden und regelrechten kleinen Erfrierungen auf der Haut führen.

Welche Empfehlungen geben Sie sensiblen, trockenen, müden und öligen Hauttypen?

Generell sollte die Tagespflege reichhaltiger sein. Bei sensibler und trockener Haut am besten zu Pflegeprodukten mit einem Anteil feiner Lipide und Sheabutter greifen. Das schützt hervorragend vor Kälte! Zusätzlich zweimal in der Woche eine nährende Moisturizing Maske verwenden, die auch über Nacht auf der Haut einwirken darf. Am Morgen danach die Haut sanft reinigen, damit eventuelle Überschüsse entfernt werden, z. B. mit einer Mizellen-Lotion. Bei den öligen Hauttypen ist unbedingt darauf zu achten, dass die reichhaltige Creme keine komedogenen Lipide enthält, denn diese fördern Hautunreinheiten.

Welche Inhaltstoffe tun angegriffener Winterhaut gut?

Ein Anteil an Urea ist sehr gut, um die poröse Hornschicht auszugleichen. Beruhigende Zusätze wie Calendula (Ringelblume), Echinacea (Sonnenhüte), Zink, Aloe Vera und Vitamin B5 eignen sich ebenfalls hervorragend zur Ausgleichung der Haut. Als Creme-Grundlage sind Sheabutter oder hochwertiges Bienenwachs beste Winterbegleiter, da sie gut vor der Kälte schützen.

In den kalten Wintermonaten kann es für unsere Haut schnell ungemütlich werden. Der Wechsel von kalter und warmer Luft und eisige Winde setzen ihr zu. Eine besondere Pflege ist das A und O, um sie zu schützen und für eine schöne Winterhaut zu sorgen! Auf welche Weise der Winter Ihrer Haut schadet, was Sie dagegen tun können und welche Produkte sich für die Winterpflege am besten eignen, verrät Hautpflege-Expertin Ulrike Keller-Knobelspies im Interview.

Frau Keller-Knobelspies, was passiert mit unserer Haut im Winter und warum benötigt sie eine spezielle Pflege?

Unsere Haut wird im Winter schlechter durchblutet, das beeinträchtigt den Stoffwechsel. Die Schutzschicht – die Hautbarriere – verändert sich, das Hautbild wird trockener, sensibler und reagiert häufig mit Irritationen.

Durch das Wechselbad von Kälte draußen und warmer, trockener Heizungsluft in den Räumen wird unsere Haut strapaziert und gerät in Stress. Auch der hauteigene Schutz vor Umwelteinflüssen ist geschwächt.

Welche äußeren Umstände wirken sich schädigend auf das Hautbild aus und was kann ich dagegen tun?

Bereits bei 8 °C verringern unsere Talgdrüsen ihre Produktion und die Haut wird nicht mehr mit ihrem wichtigen Lipidmantel zum Schutz versorgt. Die obere Hornschicht wird porös und unsere Haut verliert hauteigene Feuchtigkeit. Die Haut spannt im Laufe des Tages, trotz eincremen. Sie fühlt sich rau an und reagiert häufig mit Rötungen.

Stellen Sie rechtzeitig Ihre Tagespflege um und gehen Sie nicht ungeschützt in die Kälte. Vitamin E und auch Omega-3-Fettsäuren als Nahrungsergänzung haben sich bewährt. Achten Sie auch auf gut gelüftete Räume und sorgen Sie dafür, dass die Raumluft nicht zu trocken ist.

Was muss ich bei der Gesichtspflege im Winter beachten?

Bereits die Reinigung ist für die richtige Winterpflege sehr wichtig. Verwenden Sie am besten eine milde Reinigungsmilch und ein sanftes Tonic. Ein entsprechendes Serum und eine Creme für die Nachtpflege sollten die Haut maximal regenerieren, d. h. ernähren, beruhigen und das Feuchtigkeitsdepot über Nacht auffüllen. Auf keinen Fall am Tag eine zu dünne Feuchtigkeitsemulsion verwenden. Dies kann zu Gefäßschäden und regelrechten kleinen Erfrierungen auf der Haut führen.

Welche Empfehlungen geben Sie sensiblen, trockenen, müden und öligen Hauttypen?

Generell sollte die Tagespflege reichhaltiger sein. Bei sensibler und trockener Haut am besten zu Pflegeprodukten mit einem Anteil feiner Lipide und Sheabutter greifen. Das schützt hervorragend vor Kälte! Zusätzlich zweimal in der Woche eine nährende Moisturizing Maske verwenden, die auch über Nacht auf der Haut einwirken darf. Am Morgen danach die Haut sanft reinigen, damit eventuelle Überschüsse entfernt werden, z. B. mit einer Mizellen-Lotion. Bei den öligen Hauttypen ist unbedingt darauf zu achten, dass die reichhaltige Creme keine komedogenen Lipide enthält, denn diese fördern Hautunreinheiten.

Welche Inhaltstoffe tun angegriffener Winterhaut gut?

Ein Anteil an Urea ist sehr gut, um die poröse Hornschicht auszugleichen. Beruhigende Zusätze wie Calendula (Ringelblume), Echinacea (Sonnenhüte), Zink, Aloe Vera und Vitamin B5 eignen sich ebenfalls hervorragend zur Ausgleichung der Haut. Als Creme-Grundlage sind Sheabutter oder hochwertiges Bienenwachs beste Winterbegleiter, da sie gut vor der Kälte schützen.

Welche Produkte eignen sich zur Gesichtspflege im Winter am besten?

Als Faustregel gilt: eine reichhaltige Nachtpflege am Tag ist immer wintertauglich. Wenn die Creme genügend Lipidanteile hat, kann sie gut vor der Kälte schützen. Vor allem die feinen Äderchen im Gesicht werden so am besten vor Kälteschäden bewahrt. Die Cremes bilden für einen längeren Zeitraum eine wertvolle Schutzschicht auf der Haut. Sehr zu empfehlen sind unter anderem

  • die reichhaltige Creme Prime Regenera II von Valmont, die speziell zur Bekämpfung von Hauttrockenheit und deren Folgen entwickelt wurde,
  • die Tagescreme 17B von Maria Galland, die die Haut pflegt, aufbaut und entspannt sowie die gehaltvolle Nachtcreme CRÈME RÉGÉNÉRATRICE 5, die zur Glättung der Haut beiträgt und ihr Elastizität und Geschmeidigkeit schenkt,
  • die DAYTIME RICH Creme von Bioeffect, die die Erneuerung der Hautzellen anregt,
  • die reichhaltige Pflegecreme preventive Skin Care extra rich von Med Beauty Swiss, die trockene Haut beruhigt und entspannt sowie
  • die Cold Cream Marine Pflegeserie von Thalgo – eine Spezialpflege für trockene und sensible Haut.

Gibt es Besonderheiten, die ich bei der Pflege von Lippen und Augen beachten sollte?

Auf keinen Fall ein Augengel in der Kälte verwenden. Die Augencreme sollte eine feine, ebenfalls etwas reichhaltigere Textur besitzen, um die Augenregion vor Wind und Kälte zu schützen. Wenn wir uns draußen aufhalten, tränen unsere Augen sehr häufig. Dadurch trocknet die Haut zusätzlich aus. Tragen Sie mehrmals täglich etwas Augencreme auf, um der Austrocknung entgegenzuwirken.

Zur Lippenpflege verwenden Sie am besten einen Lippenbalsam. Dieser sollte gut auf den Lippen haften und nicht zu dünn sein. Am besten etwas Lipbalm vor dem Lippenstift auftragen und abends die Lippen sanft mit einem ölhaltigen Remover reinigen.

Was muss ich bei der Körperpflege im Winter beachten?

Durch die dickere Kleidung wird die Zirkulation der Körperhaut beeinträchtigt. Sie wird trockener, kann sogar mit Juckreiz reagieren.

  • Körperbürsten und Wechselduschen fördern eine gleichmäßige Durchblutung. Doch Vorsicht: Das Wasser darf nicht zu heiß sein, denn dadurch trocknet die Haut noch mehr aus, da sie Feuchtigkeit verliert.
  • Cremen Sie sich täglich von Kopf bis Fuß mit einer reichhaltigeren Körpercreme ein – und zwar etwas üppiger als im Sommer.
  • Verwenden Sie einmal in der Woche ein Körperpeeling, um die alten Hornschüppchen zu entfernen, denn sonst kann die Creme nicht einziehen und Juckreiz und Trockenheit nehmen zu.
  • Verwöhnen und entspannen Sie Ihre Haut am Abend mit einem warmen Ölbad und einem Körperöl.
  • Eine Fußcreme mit etwas Salicyl und Urea behebt sofort trockene raue Stellen.
  • Wenn die Körperhaut an manchen Stellen wie z. B. am Rücken etwas öliger ist, verwenden Sie am besten eine geeignete Feuchtigkeitsemulsion – idealerweise mit etwas Fruchtsäure.

Welche Produkte empfehlen Sie zur Körperpflege im Winter?

Achten Sie bei der Auswahl der Pflegeprodukte auf den Zusatz „Rich“. Es dürfen gerne feine Öle enthalten sein. Besonders empfehlenswert sind

  • die 24H Feuchtigkeitsspendende Körperemulsion von Thalgo, die trockene und sensible Haut schützt und die natürliche Hautbarriere stärkt,
  • die preventive Body Care Lotion plus von Med Beauty Swiss, die zu einem feineren Hautbild beiträgt sowie
  • die Maria Galland Körpercreme CRÈME CORPS MILLE 1040, die für ein geschmeidiges und samtig-weiches Hautbild sorgt.

Benötigen die Hände eine besondere Pflege? Wenn ja, warum?

Gerade die Hände leiden besonders in der Kälte. Die Haut am Handrücken kann kaum Feuchtigkeit speichern, rötet sehr schnell und wird trocken und faltig. Cremen Sie Ihre Hände sorgfältig mehrmals am Tag ein. Besonders gut sind Handcremes, die Wirkstoffe zur Regeneration der Hände enthalten und sie perfekt schützen.

Tipp: Verwenden Sie über Nacht auch mal eine Overnight-Handmaske oder tragen Sie die Handcreme etwas dicker auf und ziehen Sie Baumwollhandschuhe darüber. Dann sind die Hände morgens seidenweich!

Welche Ernährung empfehlen Sie für eine schöne und gesunde Winterhaut?

Im Winter sollten Sie viel Gemüse mit Vitamin C essen. Auch etwas fettreichere Speisen mit gesunden Ölen wie Oliven-, Lein- oder Arganöl sind zu empfehlen. Gegen die Hauttrockenheit wirken Nahrungsmittel mit Omega-3-Fettsäuren besonders gut. Nüsse liefern Energie und Ingwertee wärmt uns von innen. Die schönste Ausstrahlung hat unsere Haut, wenn Ernährung und äußere Pflege in Einklang und Harmonie gebracht werden.

Frau Keller-Knobelspies, würden Sie uns zum Abschluss noch Ihre Geheimtipps für eine schöne Winterhaut verraten?

  • Achten Sie immer darauf, dass die verwendete Creme zu Ihrem Hauttyp passt.
  • Tragen Sie im Winter ca. 1/3 mehr an Creme auf als im Sommer.
  • Gehen Sie nicht frisch eingecremt in die Kälte gehen, sondern erst, wenn die Hautpflege eingezogen ist.
  • Ein schützendes, cremiges Make-up eignet sich hervorragend, um die Haut zu „ummanteln“ und zu schützen.
  • Warme Getränke sorgen für eine schöne Durchblutung.
  • Verwenden Sie regelmäßig Masken.
  • Gehen Sie niemals mit nur einer Feuchtigkeitsemulsion auf der Haut in die Kälte!
  • Meiden Sie gelartige Produkte – insbesondere intensive Waschgels zur Reinigung.

Unbedingt beachten! Auch im Winter ist Sonnenschutz wichtig, denn selbst durch eine Wolkendecke kommt viel Strahlung an die Haut. In den Bergen, aber auch bei einem Spaziergang im Schnee wird das Sonnenlicht reflektiert und die Haut muss gut geschützt sein. Ich rate zu einer reichhaltigen Sonnencreme mit einem SPF 30+ oder höher.

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